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Talk im Kiez – am 18. Oktober wird wieder getalkt

Der Gleimkiez talkt weiter: Schon am 18.10. veranstaltet die SPD Falkplatz-Arnimplatz den nächsten „Talk im Kiez“ unter dem bewährten Motto ‚vom „Ureinwohner“ bis zum „Neuling“‚.

Am 18. Oktober
Beginn um 20:00 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr
Im „Haus der Sinne“, Ystaderstr. 10
Die Gäste: Karsten Reinknecht, Jurij Kramer und Sven Fischer. 

Bei „Talk im Kiez“ erzählen ganz normale Menschen, die in den Kiezen um Falkplatz und Arnimplatz im Prenzlauer Berg aufgewachsen sind, oder die hier vor einiger Zeit oder kürzlich erst hergezogen sind, Geschichten aus ihrem Leben – AnwohnerInnen – Gewerbetreibende – Kulturschaffende.

Nicht nur politisch, sondern vor allem unterhaltsam hält die SPD Falkplatz-Arnimplatz dem Kiez den Spiegel vor: Wer sind wir, die hier im Gleimviertel leben und wohnen? Was verbindet uns? Was sind unsere Geschichten? In jeder Veranstaltung der Reihe werden Menschen aus dem Kiez darüber sprechen, vom „Ureinwohner“ bis zum „Neuling“. Beim nächsten Mal sind das:

Karsten Reinknecht

Er ist 1979 geboren und in Zeuthen aufgewachsen, ohne sehr im DDR-Staat anzuecken. Seine Erzieherausbildung verbindet er mit junger Vaterschaft. Über eine Zwischenstation beim Abenteuerspielplatz auf dem Kollwitzplatz wird er ab 2005 fester Mitarbeiter der Jugendfarm Moritzhof . Dort „macht er den Schmied“ und führt Kinder an weiteres handwerkliches Arbeiten, v.a. mit Holz, heran. Über seine vielfältigen Erfahrungen mit sozialpädagogischer Gruppenarbeit mit Kindern aus dem Wedding und Prenzlauer Berg lässt sich ausführlich diskutieren.

Jurij Kramer

Der bekannte Regisseur und Schauspieler, der seit 1985 im Gleimviertel lebt, blickt auf ein ereignisreiches Leben zurück. 1940 in Moskau geboren und unter schwierigen Umständen bis 1946 in der damaligen UdSSR lebend, ist er über eine Schauspielausbildung an der heutigen Ernst-Busch-Schule in sein Metier gewachsen: Zwanzig Jahre Regiearbeit beim DFF, Rollen in zahlreichen Fernsehfilmen auch nach der Wende. An das bessere Deutschland in der DDR glaubend ist sein Filmschaffen nicht propagandistisch oberflächlich, sondern nachdenklich und eher psychologisch dramatisch angelegt gewesen.

Sven Fischer

Weil er sich als Fünfzehnjähriger in Berlin Ost Abi, Studium, Militär, Polizei und Stasi verweigert, wird er Koch. So geschehen 1985 als Auszubildender im Palast der Republik. Nach der Wende muss er erst Zivi sein, bevor er nach wechselnden Kochjobs zu seiner Bestimmung findet und mit einem Freund ein Event- und Cateringunternehmen gründet: Haxen, Hummer und Hostessen für den Normalgeschmack und für das ganz Besondere die F&B fun food factory berlin. Sven zaubert also, von der Molekularküche inspiriert, zwischen Wirklichkeit und Illusion Cocktails und Speisen. Vielleicht lässt er uns etwas Flüssig-Festes kosten?

Moderiert wird der Talk von Rainer Krüger.

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Talk im Kiez – Kiezbewohner stellen sich vor

Geschichten von nebenan. Und zwar aus dem Leben ganz normaler Menschen, die in den Kiezen um Falkplatz und Arnimplatz aufgewachsen sind, oder die hier vor einiger Zeit oder kürzlich erst hergezogen sind – AnwohnerInnen – Gewerbetreibende – Kulturschaffende: Darum geht es bei „Talk im Kiez“, einer neuen Veranstaltungsreihe von Rainer Krüger und der SPD Falkplatz-Arnimplatz.

„Talk im Kiez“ – Dienstag, dem 14. August um 19:30 Uhr (Einlass)
im „Haus der Sinne“, Ystaderstr. 10.  Der Eintritt ist frei.

Nicht nur politisch, sondern vor allem unterhaltsam möchte das Veranstaltungsformat dem Kiez den Spiegel vorhalten: Wer sind wir, die hier im Gleimviertel leben und wohnen? Was verbindet uns? Was sind unsere Geschichten? In jeder Veranstaltung der Reihe werden drei Menschen aus dem Kiez darüber sprechen, vom „Ureinwohner“ bis zum „Neuling“.

Diesmal sind zu Gast:

Heide Pellmanns Weinladen „Nix wie Wein“ zeigt schon im Namen, dass hier eine Expertin am Werke ist. Denn das gesamte reichhaltige Weinsortiment aus In- und Ausland ist selbst gekostet, bevor es dem Kunden angeboten wird.  Umso  erstaunlicher, dass sich hinter  Heide Pellmann eine Diplom-Bankkauffrau versteckt, die noch zu DDR Zeit ihr Studium an der Humboldt Uni begonnen hatte und nach einigen Jahren in diesem Beruf 1997 den Weg zum eigenen „Kiezweinladen“  gefunden hat. Gern würde man von ihren Schätzen ein Schlückchen probieren – warten wir mal die Talkrunde ab.

Falk Bömeke, ist er ein typischer „ Prenzelwichser“, wie es bei „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“ heißt? Ein Bionade-trinkender, Smartphone-fixierter Wessi mit einem Job im engeren Zirkel von Minister Rösler, der sich über Graffiti und Grillgeruch beschwert? Wie sozial ist die soziale Marktwirtschaft in einem liberalen Wirtschaftsministerium? Kann man HIV-Bekämpfung in Belize, Karneval und Skifahren kombinieren? Und wie findet man Berlin, wenn man in Sydney, New York, Washington, Köln, Brüssel und Paris gewohnt hat? Einige dieser und andere Fragen lassen sich vielleicht im Talk mit Falk klären.

Corinna Naaßner wohnt seit 1999 im Gleimviertel mit Mann und drei Kindern. Deshalb ist ihr musikalisches Engagement zurzeit auf Klavierunterricht und Tea Time Musik beschränkt. Doch als Künstlerin hat sie nach abgeschlossenem Hochschulstudium und  Auszeichnungen zunächst mit Konzertreisen durch Europa und  Bühnenengagements auf sich aufmerksam gemacht.  Dass die Harfe nicht nur dem klassischen Repertoire dienen kann, zeigt ihre weitere Entwicklung als Chansonbegleiterin von Boris Steinberg und im Duo mit dem Komiker Otto Kuhnle. Das Gespräch mit Corinna Naaßner wird sicher mit Kostproben ihrer Harfenkunst ausklingen.

Moderiert wird der Talk von Rainer Krüger.

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TALK IM KIEZ – Kiezbewohner stellen sich vor

Geschichten von nebenan. Und zwar aus dem Leben ganz normaler Menschen, die in den Kiezen um Falkplatz und Arnimplatz aufgewachsen sind, oder die hier vor einiger Zeit oder kürzlich erst hergezogen sind – AnwohnerInnen – Gewerbetreibende – Kulturschaffende: Darum geht es bei „Talk im Kiez“, einer neuen Veranstaltungsreihe von Rainer Krüger und der SPD Falkplatz-Arnimplatz.

„Talk im Kiez“ – Dienstag, dem 26.. Juni um 19:30 Uhr (Einlass)
im „Haus der Sinne“, Ystaderstr. 10.  Der Eintritt ist frei.

Nicht nur politisch, sondern vor allem unterhaltsam möchte das Veranstaltungsformat dem Kiez den Spiegel vorhalten: Wer sind wir, die hier im Gleimviertel leben und wohnen? Was verbindet uns? Was sind unsere Geschichten? In jeder Veranstaltung der Reihe werden drei Menschen aus dem Kiez darüber sprechen, vom „Ureinwohner“ bis zum „Neuling“.

Diesmal sind zu Gast:

Sylvio Krüger
In seiner Biographie spiegelt sich erlebnisreich das Überleben in der kreativen Subkultur des Prenzlauer Berges, das schon in den achtziger Jahren im DDR Obrigkeitsstaat begann und sich noch in die neunziger Jahre fortsetzte. Als die Jahre der „Freiheit“ im Kiez durch dessen Aufwertung verloren gingen, hatte sich Sylvio schon als Betreiber angesagter Kneipen einen Namen gemacht. Mit seinem jetzigen „Mauersegler“ meint er nicht nur den Biergarten im Mauerpark, sondern einen Treffpunkt für Parkkultur, in dem das Unangepasste seinen Platz hat.

Kathrin Rösner und Torsten Wolter
Sie kennen sich schon seit der Grundschule in Treptow in den achtziger Jahren der DDR. Nun haben sie Ende 2011 beruflich zueinander gefunden, um in der Rhinowerstraße das behagliche „Cafe Rhino“ (Logo Rhinozeros) zu betreiben. Der Weg zur Gastronomie war nicht vorherbestimmt, denn Kathrin ist eigentlich Zahnarzthelferin und Partnerin in einer „Patchworkfamily“ mit vier Kindern. Und Torsten war als Dipl. Betriebswirt, Schwerpunkt Marketing, in diversen Verkaufsbereichen tätig. Beide einen als junge Altberliner Erfahrungen und Nachteile des Wandels im Kiez.

Harald Hasel
In Wien geboren und aufgewachsen bezeichnet sich Harald Hasel schon mal als deutscher „Immigrationspatriot“, denn Berlin ist seit 1996 sein geliebter Lebensmittelpunkt. Leicht ist der Weg nicht gewesen im Schwanken zwischen seiner Neigung zur Schauspielerei (mit Ausbildung) und dem Frisörhandwerk, in dem er in seinem Salon „Herr Hasel“ in der Kopenhagener Straße angekommen ist. „Der Schnitt ist das wesentliche“ ohne Schnick und Schnack. Lasst den Meister von dieser hohen Kunst sprechen.

Moderiert wird der Talk von Rainer Krüger.

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