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Lebendige Kopenhagenerstraße: Entmietung – neues Leben – Retromusik

TALK IM KIEZ

29.April 2014, 20:00

Haus der Sinne
Ystaderstr. 10

 

 

Maike Ahlers

Die Mieter in der Kopenhagenerstraße 46 kämpfen gegen eine Luxussanierung, die sie aus ihren Wohnungen vertreiben würde. Darüber und über ihr Leben berichtet Maike Ahlers

Sabrina Borscher u. Julia Wagner

arbeiten in der „Hebammenpraxis am Mauerpark“ und sind dadurch mit dem Kiez verwoben. Die Gefährdung ihrer Tätigkeit durch überzogene Prämien für die Berufshaftpflichtversicherung ist ihre Sorge

Matthias Hopke

Aus der Kopenhagenerstraße ist Matthias Hopke als „DJ Grammophon“ bekannt. Doch sein Berufsleben reicht zurück in seine Zeit als Musikredakteur bei „Radio DT 64“. Freuen wir uns auf Kostproben seiner Schelllackplattensammlung

 

Moderation: Rainer Krüger

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Der Gleimkiez: früher eher graue Maus – jetzt bunter und attraktiver – stimmt das?

 

TALK IM KIEZ
11. März 2014, 20:00
Haus der Sinne
Ystaderstr. 10

 

Dieter Steiger

Kurz vor dem 2. Weltkrieg geboren und allein mit der Mutter aufgewachsen erlebte Dieter Steiger die Kriegswirren in der Sonnenburgerstraße. Nach einer Munitionsexplosion Juni 1945 verschüttet und schwer verletzt überlebte er und hat später das traumatische Erleben, aber auch das Leben im Kiez, in seinem Buch „Berlin – Ecke Sonnenburger“ verarbeitet. „Eine Reihe Häuser ohne Bäume, ab und zu ein Laden, ziemlich kinderfeindlich“ so sei der Gleimkiez mal gewesen. Heute sei er bunter und attraktiver.

Anne Haffmans

 „Wir sind eine Ost-West-Familie“, sagt Anne Haffmans, weil sich ihr Leben von Kindesbeinen an zwischen Familienmitgliedern aus der BRD und DDR abgespielt hat. Mit zwei Kindern wohnt  sie auf ehemaligem Mauergebiet, hat aber in der Kopenhagenerstr. 29 ihr Büro. Von hier aus finden Musiker der  britischen Labels „Mute“ und „Domino“, die elektronische und rockig- gitarrenlastige Stücke spielen,  den Weg auf den deutschen Markt.

 Michael Schaarschmidt

 Es ist ein besonderes Erlebnis, in einem Cafè mit gleichzeitigem Blumengeschäft zu sitzen. Denn in seinem „Blumencafè“ in der Schönhauser Allee, einem ehemaligen Postamt, hat der Gärtnermeister ein geschmackvoll detailbegeistertes Wohlfühlambiente geschaffen. Anfang 70iger geboren, hat Schaarschmidt seinen beruflichen Anfang in der „GPG Weiße Taube“ gehabt und schon 1993 einen eigenen Laden an anderer Stelle der Schönhauser betrieben.

Moderation: Rainer Krüger

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So bunt ist der Kiez – unterschiedliche Biografien – und alle leben hier!

Menschen mit ganz unterschiedlichen Biografien, aber alle verbunden mit dem Leben hier, kommen im Gespräch zusammen:

TALK IM KIEZ
14. Januar 2014, 20:00
Haus der Sinne
Ystaderstr. 10

Arno Schmeling

Alles vor der letzten Konsequenz, einer Prothese, versucht Dr. Schmeling als hochspezialisierter Knieoperateur zu behandeln. Mit Kollegen hat er das renommierte „sporthopaedicum“ aufgebaut, das jetzt in der Bismarckstraße zuhause ist. Das – wie er sagt – ehemalige „Luxuskind aus München“ war 1994 in einem „Rattenloch“ in der Schwedterstraße gelandet, hat das freiere Leben im Kiez erlebt, um jetzt mit Frau und drei Kindern in der Kopenhagenerstraße beheimatet zu sein.

Alexis Agné

Studium in Nürnberg, Reisen in Nord- und Mittelamerika, Ankunft in Berlin in 2000 und Studienabschluss in Filmwissenschaft. Dann kam mit einem Freund die zündende Geschäftsidee: Wir produzieren Öko-Bio Kleidung für Kinder je nach online ermitteltem Bedarf. Weiter ging es für Alexis im „Sugafari Shop“ in der Kopenhagener und online. Dort werden Süßigkeiten aus aller Welt angeboten. Kinder wie Erwachsene kaufen und kaufen diese Verführung.

Eberhard Klöppel

Im Krieg in Berlin geboren, ist er ein Kind der DDR geworden, mit der er sich identifizieren konnte. So war er Fotoredakteur der Armeewochenzeitung, dann lange bis nach der Wende als Fotokorrespondent bei der „Neuen Berliner Illustrierten“ tätig. Als Freischaffender zunächst für den Springer Verlag hat er in den letzten Jahren lebendig den Alltag der Menschen in Bildbänden festgehalten. „Berlin – Ecke Schönhauser“ ist sein jüngstes Werk. Und gewohnt hat er hier auch mal.

Moderation: Rainer Krüger

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Talk im Kiez: Die Schönhauser Allee im Wandel

Die Schönhauser Allee in Tradition und Wandel sowie ein Ausflug in die besondere Welt des Dokumentarfilms – darum geht es diesmal bei „Talk im Kiez“, einer Veranstaltungsreihe von Rainer Krüger und der SPD Falkplatz-Arnimplatz.

„Talk im Kiez“ – Dienstag, dem 22. Oktober,
Einlass ab 19:30, Beginn 20:00
im „Haus der Sinne“, Ystaderstr. 10.
Der Eintritt ist frei

Dooren Persche

Betritt man „Kleemann-Hüte“ in der Schönhauser 131, spürt man an der aus den dreißiger Jahren stammenden gediegenen Inneneinrichtung dessen bis 1905 zurückreichende Tradition. Dooren Persche hat von der Pieke auf ihr Metier gelernt. Sie führt seit 1998 das Geschäft mit eigenen Kreationen, aber auch guten Labels. Der Laden ist ein Stück Geschichte der Schönhauser Allee.

Werner Krautzig

Die „Konditorei Krautzig“ besteht seit 1932 in Nr.126. Anfangs Plunder und Pfannkuchen, bald feine Torten und Gebäck, aber auch Brote und Brötchen als Angebot. 1962 hat Werner Krautzig das Geschäft übernommen und in Selbständigkeit mit Erfolg durch die DDR-Jahre gebracht. Inzwischen ist Sohn Martin Chef und er ein kritischer Begleiter der Entwicklung der Schönhauser Allee.

Rick Minnich

In Kalifornien geboren, lebt er mit Frau und fünf Kindern seit langem im Gleimkiez . Sein bewegtes Leben führte ihn in verschiedene Länder Europas. Inzwischen ist Rick Minnich ein anerkannter Dokumentarfilmer zu ganz unterschiedlichen Themen. In „Forgetting Dad“ nähert er sich zum Beispiel der ungelösten Beziehung zu seinem traumatisierten Vater.

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Talk im Kiez: Ostbiografien vom Mauerbau bis heute

Geschichten von nebenan. Und zwar aus dem Leben ganz normaler Menschen, die in den Kiezen um Falkplatz und Arnimplatz aufgewachsen sind, oder die hier vor einiger Zeit oder kürzlich erst hergezogen sind – AnwohnerInnen – Gewerbetreibende – Kulturschaffende: Darum geht es bei „Talk im Kiez“, einer Veranstaltungsreihe von Rainer Krüger und der SPD Falkplatz-Arnimplatz.

„Talk im Kiez“ – Dienstag, dem 13. August,
Einlass ab 19:30, Beginn 20:00
im „Haus der Sinne“, Ystaderstr. 10.
Der Eintritt ist frei

Ostbiografien vom Mauerbau bis heute

Der Mauerbau vom 13. August 1961 ist der markanteste Einschnitt dafür gewesen, dass sich Alltag und Lebensbedingungen in der DDR in eigener Bahn entwickelt hatten. Wie sind Menschen damals damit umgegangen? Wie ist Lebensgestaltung nach der Wende weiter verlaufen? Sind noch heute in Milieus beiderseits der damaligen Grenze Unterschiede wahrnehmbar?

Die Gäste:

Bernd Fritz

… ist, da seit 1945 im Gleimkiez beheimatet, ein wirkliches Urgestein dieses Viertels. Sein Vater und er konnten mit ihrer Scheren- und Messerschleiferfirma während der DDR Zeit und bis 2006 die Selbständigkeit behaupten – unter schwierigen Bedingungen und doch in einem lebenswerten Alltag. Bernd Fritz ist Zeitzeuge der Kiezentwicklung bis heute, aber nicht nur in Erinnerungen. Vielmehr hat er in Film und Foto die Etappen der Kiezentwicklung festgehalten. Es ist dies ein Schatz, den er noch heben und dokumentieren möchte.

Dominique Hensel

… ist offizielle Kiezreporterin des Brunnenviertels. Mit Liebe beschreibt sie Lebensformen, Bürgerengagement und kulturelle Aktivitäten in einem Viertel, das wegen seiner sozialen Struktur Unterschiede zum benachbarten Gleimviertel aufweist. Sie selbst ist eine „Ostpflanze“. Bei Berlin noch zu DDR Zeit aufgewachsen, war sie nach der Wende lange Jahre im Kulturverein in Strausberg engagiert und hat ihr journalistisches Rüstzeug bei der Märkischen Oderzeitung erlernt und dort bis 2004 gearbeitet.

Adriana Lettrari

… wohnt zwar im Gleimviertel. Sie ist aber durch das sehr bekannt gewordene Netzprojekt „Wendekind“ und das von ihr mit verfasste Buch „Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen“ weithin bekannt geworden. Thema von Frau Lettrari ist die Herausbildung einer neuen Generation noch in der DDR geborener jungen Menschen, die dann selbstbewusst ihre Chancen und Wege zwischen Ost- und Westerfahrung finden. Ariana Lettrari arbeitet als Dozentin und promoviert über ein klassisch parlamentarisches Thema, die Büros deutscher Bundestagsabgeordneter.

 

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