Der Mauerpark – noch grüner und größer!

Einblick in die Arbeit der Bürgerwerkstatt

Die eigentliche Aufgabe der Bürgerwerkstatt besteht darin, mit der Planungshilfe von Prof. Lange dafür zu sorgen, dass ein attraktives Konzept der Parkgestaltung entwickelt  wird. Die Bürgerwerkstatt arbeitet daran weiter – auf der Grundlage des Planungsauftrags der GRÜN-Berlin GmbH.

Wie weit ist die Freiraumplanung in der Bürgerwerkstatt gediehen?

Am 9. Februar hatte die 4. Bürgerwerkstatt sich mit diesem Thema beschäftigt. In Arbeitsgruppen wurden die von der Werkstatt formulierten Leitgedanken mit den Planungsinhalten des letzten Entwurfs von Prof. Lange verglichen. Wo kann man mit den Vorstellungen von Prof. Lange gut leben, wo aber gibt es Widerspruch und weiteren Klärungsbedarf ?

Der bisherige Entwurfsstand des Lange-Plans lässt eine Nord-Süd-Strukturierung erkennen, hervorgehoben durch die lange Baumreihe im Westen bis zur Höhe Lortzingstraße und die „Linie der ungleichen Dinge“ am östlichen Rand des Weddinger Erweiterungsgebiets. Diese Perspektive erfährt ihren Kontrapunkt in der Pyramide, die sich am Kreuzungspunkt Nord-Süd mit Ost-West in Höhe der Lortzingstraße befindet. Von dort Richtung Gleimtunnel senkt sich die Fläche  auf Sohlenhöhe zur Fahrbahn durch den Tunnel ab, so dass ein neuer Eingang in den Park entstehen würde – eine wirklich neue spannende Idee.

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Gemengelage im Mauerpark ist noch viel komplexer

Mit Erstaunen habe ich die Berichte zum Ausstieg verschiedener Prenzlauer Berger Akteure  aus der Bürgerwerkstatt zur Kenntnis genommen. Da steigt ein Akteur aus und schon befindet sich die Bürgerwerkstatt in der Krise? Welche Bedeutung bekommen somit all die anderen Akteure in der Bürgerwerkstatt, die sich ehrenamtlich und vor allem konstruktiv engagieren?

Ich „durfte“ der Entscheidung des BV Gleimviertel als Gast beiwohnen. Ich bedauere diese Entscheidung, finde sie aber angesichts der immer gleichen Akteure, die auch in anderen Projekten im Prenzlauer Berg dazwischenfunken verständlich. Wirklich schockiert hat mich die Arroganz, mit welcher die Mitglieder die Bedürfnisse der Prenzlauer Berger über die der Weddinger stellten. Ihr Argument, das Brunnenviertel habe genug Freiflächen und Grün, sodass die eventuellen andersartigen Bedürfnisse der Bewohner hinter denen der Menschen aus dem angrenzenden Gleimviertel zurückzustehen haben, da es dort an Freiflächen mangelt. Und im gleichen Atemzug wundern sich diese Akteure, dass die Menschen aus dem Wedding noch nie auf sie zugegangen sind.

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Brunnenviertel & Gleimviertel laden zum Frühstück

Erstes Kiezefrühstück

Sonntag, den 13. März 2011 ab 10 Uhr – Jugendfarm Moritzhof

Liebe geht bekanntlich – auch – durch den Magen. Nun muss es aber nicht gleich die große Liebe sein, wenn sich Brunnen- und Gleimviertler persönlich und entspannt zu einem gemeinsamen Frühstück treffen. Wenn aber eine gute Portion an besserem Verstehen und sich Vertrauen können das Ergebnis des Zusammenseins ist, fänden Birgit Blank als Gastgeberin im Moritzhof und wir als schon Aktive von „Kieze im Dialog“ das sehr ermunternd. Also kommt!

Für Kaffee und Tee  ist gesorgt. Alles weitere, was Ihr gern zu einem Frühstücksbufffet beitragen möchtet, bringt  bitte mit.

Bis Sonntag mit kiezlichen Grüßen

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Bürgerwerkstatt – Elan nicht aufgeben!

Im Anschluss an die letzte Sitzung der Bürgerwerkstatt am 21. Februar tönte es von den bekannten Ansagern aus dem Prenzlauer Berg und der Oderberger Str.: die Bürgerwerkstatt ist tot!
Keinesfalls: Hatte sie bisher eine konstruktive Perspektive, so kann sie diese auch weiterhin ausüben. Was hat sie bisher geleistet?

Die Bürgerwerkstatt hat sich ein einer Reihe von Sitzungen darum bemüht, auf der Grundlage der Entwurfsplanung von Prof. Lange eigene Gestaltungsideen für einen noch fertig zu stellenden Mauerpark zu formulieren. Soll diese begonnene Arbeit für die Katz sein? – Nein: Die Bürgerwerkstatt möchte die Chance nutzen, die Grünflächenplanung so weit zu konkretisieren, dass am Ende ein politisch verhandelbares Ergebnis steht.

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Menschen im Dialog auf Augenhöhe

Man sollte meinen es ist das einfachste von der Welt: Nachbarn stehen im Austausch miteinander und liegen dabei auf einer Wellenlänge…

Leider sieht die Realität ganz anders aus. Denn  selbst wenn im gentrifizierten Prenzlauer Berg die Gemeinsamkeiten der Bewohner stetig zunehmen, ein Kiez weiter, nur nach wenigen Querstrassen, hört das Verständnis für andere schnell auf.

Vorurteile, überholte Denkschemen und vor allem ein von der Hektik des Alltags vernebelter Blick führen dazu, daß am Ende nur noch übereinander gesprochen wird, aber nicht mehr miteinander.

Mit „Kieze im Dialog“ wollen eine Reihe Bürger aus dem Brunnenviertel und dem Gleimviertel neue Brücken schlagen und einen Dialog zwischen den Kiezen fördern, der auf Augenhöhe und mit Vertrauen die wichtigen Themen in und zwischen den Nachbarschaften aufgreift.

Dieser Dialog, im Internet wie auch vor Ort, wird uns helfen, einander besser zu verstehen und respektvoll zu begegnen.

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