Der Mauerpark kommt ins Kino

Der Film „Mauerpark“ erzählt die schrägen Geschichten der Menschen des Ostberliner Stadtparks zwischen Prenzlauer Berg und Wedding.

Dr. Motte und Wladimir Kaminer, aber auch Schraubermicha, Joe Hatchiban und Ginger Brown – sie alle nutzen ihn. Der Mauerpark befindet sich auf dem ehemaligen Todesstreifen in Berlin. Früher hat die Mauer die Menschen voneinander getrennt, heute vereint der Park sie wieder. Da liegen Punks neben Müttern mit Kindern und Künstler malen neben Basketballspielern. Hier kommt eine einzigartige Mixtur aus Wahnsinn, Spaß, Entspannung, Gegensätzen und Interessenkonflikten zusammen, die nur eine Stadt wie Berlin hervorbringen kann.

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Vivico stellt städtebauliche Entwürfe aus

Über den Sinn und Zweck der Ausstellung „Städtebauliche Entwürfe Mauerpark“

Zum Hintergrund der Ausstellung

Da die Allianz-Stiftung die Fertigstellung des Mauerparks bis 2012 ein- und anderenfalls 2,5 Millionen Euro vom Land zurückfordert, wurde nach einer Kompromisslösung gesucht: Die Vivico Real Estate überlässt dem Bezirk 6 Hektar Erweiterungsfläche im Wedding und erhält dafür Baurecht für eine Wohnbebauung nördlich und eine gewerbliche Randbebauung südlich des Gleimtunnels.

Auf dieser Grundlage hatte die BVV Mitte im Mai 2010 einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan gefasst. Ein von der Vivico ausgelobter Städtebaulicher Wettbewerb sollte für die Formulierung des Bebauungsplans wichtige Anregungen vermitteln. Die im Februar vorgestellten acht Architekturentwürfe konnte jedoch von den am Verfahren beteiligten Delegierten der Bürgerwerkstatt nicht akzeptiert werden. Vor allem deshalb ruht das Bebauungsplanverfahren. Es gibt derzeit keine Mehrheit für dessen Verabschiedung.

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Randbebauung Mauerpark ?

Wo der differenzierende Blick fehlt

Die Delegierten der Bürgerwerkstatt hatten mit ihrem Auszug aus der Jurysitzung ein deutliches Wort  zu den städtebaulichen Entwürfen Mauerpark gesprochen: So nicht – die vorgeschlagene Bebauung passt nicht zu einer akzeptablen Parkästhetik und Parknutzung. Nun ruht als Konsequenz aus dieser Einschätzung offensichtlich das ganze Bebauungsplanverfahren.

Die Bürgerwerkstatt arbeitet aber weiter und wird sich auf die eigentliche Parkgestaltung konzentrieren. Dass dabei das Thema „Randbebauung“ nicht gänzlich aus dem Blickfeld verschwinden kann, hat nichts damit zu tun , dass man sich  nach den Wünschen der Vivico richten möchte, um bestimmte Baumassen auf dem Mauerparkgelände unterzubringen. Es hat allein damit zu tun, dass über die Bürgerwerkstatt endlich und nachhaltig auch die Interessen der Anwohner des Brunnenviertels ins Blickfeld geraten sind.

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Der Dialog hat begonnen

Beim 1. Kiezefrühstück kamen Anwohner/innen des Mauerparks zusammen.

Gibt es Themen, die die Menschen aus dem Gleimviertel und aus dem Brunnenviertel gleichermaßen interessieren? Diese Frage stellten sich Prof. Dr. Rainer Krüger und Alexander Puell aus dem Prenzlauer Berg-Kiez sowie ihre Weddinger Nachbarn Manja Ehweiner und Sadik Tastan. Gemeinsam haben sie die Initiative Kieze im Dialog gegründet und am vergangenen Sonntag zum ersten Kiezefrühstück in der Jugendfarm Moritzhof eingeladen.

Diesseits und jenseits des Mauerparks haben sich am Sonntag etwa 30 Interessierte auf dem Weg zum Kiezefrühstück gemacht. Am gemeinsamen Frühstückstisch nahmen unter anderem Vertreter des Vereins Freunde des Mauerparks, des Bürgervereins Gleimviertel und Mitarbeiter/innen des Moritzhofs Platz. Die Mehrzahl ist aus dem Prenzlauer Berg gekommen, ein Drittel der Teilnehmer/innen kamen aus dem Wedding. In entspannter Frühstücksatmosphäre kamen die Menschen ins Gespräch. Rainer Krüger freute sich über die große Resonanz auf dieses erste Gesprächsangebot von Kieze im Dialog. „Wir hoffen, dass noch mehr Weddinger dazukommen“, wünschte er sich für die zukünftige Arbeit. Denn bisher seien die Nachbarn/innen aus dem Brunnenviertel eher Zaungäste in der Diskussion um das zentrale Thema Mauerpark.

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Zusammenarbeit mit Brunnenviertel aufbauen

Kurzbericht

Am 9. März trafen sich die Redaktion von „Kieze im Dialog“ (KiD) mit dem Quartiersmanagement und dem Stadtteilverein Brunnenviertel. Es galt auszuloten, wie eine kontinuierliche Zusammenarbeit entwickelt werden kann. Deutlich wurde, dass die zwischen den beiden Vierteln begonnene Kommunikation inhaltlich zu füllen ist. Ein erstes gemeinsames Interesse gilt der Weiterarbeit der „Bürgerwerkstatt Mauerpark“, die zu einem schlüssigen Freiraumkonzept für den Park führen soll.

Ein ganz zentrales Thema für beide Viertel ist die Problematik, die mit Gentrifizierung und Verdrängung zu tun hat. Die Schulentwicklung auf beiden Seiten soll Beachtung finden, vor allem aber nötiger Widerstand gegen die drohende Schließung der Stadtteilbibliothek am Diesterweg Gymnasium organisiert werden. Die Bibliothek könnte noch stärker von Nutzen für die angrenzende Bevölkerung des  Gleimviertels sein.

Eine wertvolle Gemeinsamkeit gibt es bereits: Der „Kiezverführer“, eine Schreibwerkstatt im Brunnen- und Gleimviertel, an der bis zu 1300 Schüler beteiligt sein können. Am 28. Mai sollen die besten Schreiber des Wettbewerbs ausgezeichnet werden.

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