TALK IM KIEZ – Wie es sich so lebt im Kiez – bei gutem Trinken und Essen!

Hier geht es zu einer kleinen Auswahl. Wer sind die Gastronomen oder Gastgeber? Was wird auf den Tisch gebracht, in welchem Ambiente? Sind es Orte der Begegnung und der Gespräche?

Auf die folgenden Gäste sind wir gespannt:

Daniel Hufeisen
Dem Mitmenschen zugewandte Gastlichkeit, das gibt es im „FreiRaum“ in der Schönhauser Allee 134a jeden Mittwochabend mit „Brot & Butter“ und selbst Mitgebrachtem. Auf christlichem Fundament ruhend ist es eine offene Begegnungsstätte für alle.

Sabine Maas
liebt den Kolkraben und hat mit viel Detailliebe vor zwei Jahren das „Rabenschwarz“ in der Cantianstraße gestaltet. Die Kneipe zieht nicht nur Kiezgäste an. Im Hauptberuf ist sie kaufmännische Leiterin im renommierten Hotel Ellington.

André Grossmann
Kite Surfen in Spanien und Leidenschaft zum Kochen waren die Stimuli, aus denen André 2003 sein „Tapitas“ geschaffen hat. Es ist ein gemütliches Restaurant in der Gleimstraße, in dem man leckere Tapas und gute Weine genießt – eine Tradition seit zwölf Jahren.

Am   Montag, dem 30. November 2015

Um  20:00

Im   Haus der Sinne, Ystaderstr. 10

Moderation:  Rainer Krüger

 

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Neuer TALK: Kiezbewohner und Neue Medien

Der Kiez ändert sich. Inzwischen leben hier viele Menschen in neuen spannenden Berufen. Möglich macht es die Welt des Internets und des Social Media.

Johannes Stahl
Er ist Co-Geschäftsführer von „werk21“, einer großen Agentur für Kunden aus den Bereichen Politik, Verwaltung, Verbänden und NGOs. Gearbeitet wird mit Onlinepräsenz, politischer Kampagne oder hochwertigen Printprodukten.

Katrin Schierloh

Die Kommunikationsdesignerin ist Art Director der „Berliner Botschaft – Ge-sellschaft für Kommunikation“. Sie gestaltet Werbung und Kampagnen für Verbände und NGOs. Sie liebt den „piefig-gemütlicher“ gewordenen Kiez.

Patrick Hutsch

Früher Lektor in Verlagen, hilft sein „Bureau digital“ Verlagen und Buch-handlungen, ihr Angebot über Social Media, v.a. facebook, bekannter zu machen. Kunden werden so zum ernstgenommenen Kommunikationspartner.

Moderation: Rainer Krüger

Ort u. Termin:

Donnerstag 01. Oktober 2015, 20:00 (Einlass ab 19:30)

Haus der Sinne, Ystaderstr. 10

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Phalanx von „Bürokratensachverstand“ erschlägt Bürgereinwand!

In der Pressemitteilung des Landes Berlin vom 15. September 2015 heißt es „Der Senat hat heute auf Vorlage von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel beschlossen, den Entwurf des Bebauungsplans 1-64a VE dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung vorzulegen. Der Geltungsbereich umfasst eine ca. 3,7 ha große ehemalige Bahn- und Gewerbefläche nördlich der Gleimstraße“. Deshalb wird sich der Bauausschuss des Abgeordnetenhauses am 30. September damit befassen.

Der Senat, der ja das Bebauungsplanverfahren wegen besonderer stadtpolitischer Bedeutung vom Bezirk an sich gezogen hatte, macht Tempo. Die über 700 zum Teil sehr hochpreisigen Wohnungen müssen so schnell wie möglich her, heißt, gebaut werden. Alle Sorgen der Anwohner und vieler Bürger, dass Masse und Dichte der Bebauung nicht zum Mauerpark passt, sind weggewischt. Man braucht kein durchgängiges „Grünes Band“ (sonst ein Lieblingsprojekt des Umweltsenats). Sollen doch die Sechsgeschosser dicht an die Spiel- und Tierwelt der Jugendfarm Moritzhof heranrücken. Lass sich doch an der zu engen Zufahrt vom Gleimtunnel in das große Wohngebiet ein Verkehrschaos entwickeln.

Solche Bedenken – und viele andere – sind in 39.000 oder mehr Einwendungen zum Bebauungsplan eingebracht worden. Und was ist die Antwort? Jetzt ist sie auf 409 Seiten als Stellungnahme der Senatsverwaltung da und dem Abgeordnetenhaus zugeleitet worden. Die Mitglieder des Bauausschusses werden sich vielleicht eine halbe Stunde dem Sachverhalt zuwenden können und dann abstimmen. Wer von ihnen wird das Konvolut selber gelesen haben? Also wird sicher per Fraktionsbeschluss von oben zumindest mit der Koalitionsmehrheit das Vorhaben der Bebauung „durchgewunken“.

Und wie ist den Bürgerinnen und Bürger zumute, vor allem denen, die sich die Mühe gemacht haben, selbst eine Einwendung zu verfassen: Sie sind von 409 Seiten ausgefeilter planungskundiger Bürokratenarbeit (PDF, 80MB) erschlagen. Wie sollen Sie in weniger als zwei Wochen darauf reagieren können? Inhaltlich werden, wie nicht anders zu erwarten, alle Einwände „gründlich widerlegt“. Alles, was der Bebauungsplan für die Wohnbebauung formuliert, erscheint plausibel – es erscheint so?

Ist also alles paletti – oder? Es bleibt eine große Diskrepanz zwischen allwissender behördlicher Planungskultur und dem aus dem gelebten Alltag vorhandenen „Laiensachverstand“ der Bürger und Bürgerinnen. Hat letzterer, nur, weil er sich aus täglicher Erfahrung und gesundem Nachdenken darüber wie auch aus berechtigten Wünschen an einen besseren Lebensraum speist, kein Gewicht?

Bei spektakulären Projekten wie der Stadtmittediskussion „Alte Liebe – Neue Mitte“ und dem Moderationsprozess Tempelhofer Feld scheinen Senator Geisel und der Senat zu verstehen beginnen, dass man Ideen und Sorgen der Öffentlichkeit ernst nehmen sollte. Deshalb tritt man mit der Zivilöffentlichkeit in einen Dialog ein. Beim Bebauungsplan zur Nordbebauung am Mauerpark aber war und ist das glatte Fehlanzeige.

Wie soll da Vertrauen zu Regierenden und Verwaltung wachsen?

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Ein neuer TALK IM KIEZ

Zu Besuch rund um den Arnimplatz

Spannende Begegnungen mit Menschen und unterschiedlichen Lokalitäten kann man auch um den Arnimplatz herum haben. Wir bieten Kostproben an:

Lars Siebert

Im Kiez groß geworden, übernimmt der Bäckermeister nach sechs Jahren als Ingenieur im „VEB Backwaren“ 1990 in vierter Generation die „Bäckerei Siebert“ in der Schönfließer 12. Als älteste Bäckerei Berlins seit 1906 ist sie vor allem berühmt für köstliche Brötchen und Kuchen.

Margaretha Sudhof

Die promovierte Juristin ist Staatssekretärin der Senatsverwaltung für Finanzen und wohnt am Arnimplatz. Viele bewegte Berufsstationen bis hin zur Arbeit im Bundeskanzleramt prägten zuvor ihren Berufsweg. Diskutieren wir mit ihr Berlins Finanzen und Perspektiven im Wohnungsbau.

Karsten-Toni Ackermann

Nahe Arnimplatz spielen die Puppen seit 2003 in seinem „Puppentheater Felicio“, vor allem für Kinder, aber auch Erwachsene. 1993 als mobile Bühne gegründet, reichen Gastauftritte bis nach China. Wir haben das Vergnügen, einige seiner Marionetten und Puppen persönlich kennenzulernen.

Am Dienstag, dem 09. Juni 2015

Um 20:00 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr)

Im Haus der Sinne (Ystader Straße 10)

Moderation: Rainer Krüger

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TALK IM KIEZ ist wieder da!

Diesmal: Starke Frauen hat der Kiez!

Elisabeth Beck
… hat es geschafft. Mit erst dreißig Jahren hat sie sich den Traum von der eigenen Apotheke erfüllt. Zusammen mit ihrem freundlichen Team führt sie die etablierte „Cecilien-Apotheke“ in der Gaudystraße weiter – wie immer gut sortiert von Allopathie bis Homöopathie.

Renate Stark
… kennen ganz viele als neue Preisträgerin der „Pankower Bezirksmedaille“, als unermüdliche Kämpferin für Menschen, die um ihr Überleben ringen. Von der Caritas in der Dänenstraße aus führt sie mit eigenem Humor den Kampf gegen die Mühlen der Bürokratie. Es ist legendär: sie gibt nie auf!

Traute Schlabach
… begeistert Jung und Alt in ihrem Studio „Aziza tanzt“ in der Milastraße vornehmlich für orientalischen Tanz. Nicht beliebige Folklore zu vermitteln ist das Ziel, sondern im ethnischen Tanz Urformen menschlicher Bewegung zu erleben. Wir dürfen eine Kostprobe erfahren

Moderation: Rainer Krüger

im Haus der Sinne

Ystaderstr. 10

Dienstag, 17. März 20:00 (Einlass ab 19:30)

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